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Islandhundezwinger “fra Klettakoti”

Ofnir frá Klettakoti ist in Dänemark Vater geworden. Mehr Info unter www.saelgaeti.dk

Primus frá Klettakoti ist in Deutschland Vater geworden. Mehr Info unter www.islandhunde-bayern.de

 

Pontus                     Perla                       Pjakkur                            Primus                       Pila

Unser Welpenspielplatz

Züchterfortbildungen

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Info´s zum Welpenkauf

Informationen des VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) finden Sie hier

Information von Tasso, ETN und bmt “Wühltischwelpen - nein Danke!

Der Kauf eines Islandhundes sollte gut überlegt sein und man sollte sich nicht nur von seinem ansprechenden Äusseren blenden lassen. Bei anderen grösseren Anschaffungen nimmt man sich in der Regel auch genügend Zeit, um sich zu informieren und zu vergleichen. Ein Islandhund ist ein Lebewesen und soll schliesslich 12 bis 15 Jahre unser Leben bereichern und nicht nach kurzer Zeit, wenn der so süsse Welpe zu einem Halbstarken geworden ist, irgendwo verkümmern. So kann es vorkommen, dass man schon mal einige Monate auf einen Welpen von einem seriösen Züchter warten muss.

Wie finde ich einen seriösen Züchter?

Ein seriöser Züchter wird Ihnen immer gerne seine Tiere und seine Zuchtstätte zeigen. Er wird Ihnen auf all Ihre Fragen antworten und versuchen Sie zu informieren (Vor- und Nachteile) und Sie nicht zu beschwatzen. Genau wie Sie das Recht haben zu sagen, dass Sie von ihm keinen Welpen haben möchte, hat auch der Züchter das Recht Ihnen zu sagen, dass er Sie für seine Rasse oder für diesen ganz speziellen Welpen als nicht geeignet ansieht.

Was sollte der Hund (Welpe) haben?

Der Hund sollte eine FCI (Federation Cynologie Internationale) Ahnentafel haben. In Deutschland stellen nur die Mitgliedsvereine des VDH (Verband des Deutschen Hundewesens) diese Ahnentafeln aus. Für die Islandhunde ist der DCNH e.V.(Deutscher Club für Nordische Hunde) der einzige Verein in Deutschland, der diese FCI Ahnentafeln ausstellen darf!

Warum braucht der Welpe überhaupt eine Ahnentafel?

Viele Interessenten suchen einfach nur einen Familienhund, deshalb ist es ihnen oft egal, ob der Hund “Papiere” hat oder nicht. Doch dieses sollte Ihnen nicht egal sein.

Ein Islandhund, der im DCNH zur Zucht zugelassen werden soll, muss im Vorfeld einige Hürden nehmen.

1. Er muss auf Hüftgelenksdysplasie (HD) geröntgt werden, dieses wird in Narkose gemacht und die Aufnahmen werden von einem unabhängigen Gutachter ausgewertet. Dieser teilt das Ergebnis in die 5 HD Grade der FCI ein.

HD A1 und HD A2: frei von Hüftgelenksdysplasie

HD B1 und HD B2: Verdacht oder Übergangsform für Hüftgelenksdysplasie

HD C1 und HD C2: Leichte HD

HD D1 und HD D2: Mittlere HD

HD E1 und HD E2: Schwere HD

Lt. unserer Zuchtordnung darf mit Hunden mit HD A und HD B uneingeschränkt gezüchtet werden. Bei Hunden mit HD C1 oderC2  wird der Hund für zwei bzw. für einen Wurf  zur Zucht zugelassen, seine Nachkommen müssen dann alle auf HD geröntgt werden und mindestens 50% des Wurfes müssen mit HD A oder HD B ausgewertet werden. Erst dann ist es erlaubt, ein weiteres Mal mit diesem Hund zu züchten.

2. Der Hund muss auf erbliche Augenkrankheiten untersucht werden und muss “frei” sein. Dieses darf nur von speziellen Augentierärzten des DOK (Dortmunder Kreis für Augentierärzte) oder Fachtierärzten für Augenheilkunde vorgenommen werden.

3. Nach erfolgter HD und Augenuntersuchung (AU) wird der Hund einem speziell für diese Rasse ausgebildeten Körmeister vorgeführt. Er überprüft, ob der Hund dem Rassestandard entspricht, ob der Körperbau, das Gangwerk, die Zähne, die Behaarung, bei Rüden die Hoden usw. in Ordnung sind. In diesem Zusammenhang wird auch das Wesen des Islandhundes beurteilt, ein Islandhund, der sich hier aggressiv oder überängstlich zeigt, wird nicht in die Zucht genommen.

4. Eine Hündin darf nur ein mal im Jahr gedeckt werden, dieses soll ihr genügend Regenerationszeit geben. Auch darf sie nur vom 2. bis zum vollendeten 8. Lebensjahr für die Zucht benutzt werden.

5. Wenn die Welpen mindestens 8 Wochen alt sind, kommt ein Zuchtwart des Vereins und nimmt den Wurf ab. Zu diesem Zeitpunkt müssen die Welpen gechipt und mindestens einmal geimpft sowie mehrfach entwurmt sein. Der Zuchtwart überprüft die Welpen in Hinblick auf den Rassestandard und die Gesundheit, so wie deren Sozialverhalten (Ängstlichkeit, Scheu vor Menschen etc.). Auch der Gesundheitszustand der Mutterhündin wird hier überprüft. Erst nach Abnahme durch den Zuchtwart werden die Ahnentafeln ausgestellt . In dem Wurfabnahmeprotokoll werden alle Dinge, die ihm bei der Wurfabnahme aufgefallen sind vermerkt. Der Züchter sollte Ihnen bei Übergabe des Welpen ein Kopie aushändigen.

 

Es gibt in Deutschland einige Hundezuchtvereine, die nicht nach diesen strengen Regeln züchten. Hier wird z.B. anhand von Fotos überprüft, ob der Hund dem Rassestandard entspricht. Wie kann man so das Wesen oder das Gangwerk beurteilen? Oft werden diese Zuchthunde auch nicht auf HD untersucht. Als Verkaufsargument wird oft angegeben, dass die Vorfahren doch VDH bzw. FCI Papiere haben, doch auch hier sollten Sie vorsichtig sein. Vielleicht sind es ja Hunde, die die strengen Auflagen des DCNH nicht bestanden haben.

Informieren Sie sich rechtzeitig und umfangreich. Lassen Sie nicht nur den Kaufpreis entscheiden. Vielleicht müssen Sie das, was Sie bei der Anschaffung sparen, mehrfach wieder an Tierarztkosten bezahlen.

Ein seriöser Züchter ist auch nach Abgabe der Welpen am Wohl seiner Hunde interessiert und steht Ihnen sicher gerne ein Hundeleben lang mit Rat und Tat zur Verfügung.